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Samstag, 7. März 2009

Sonnenbrillen-Laufwetter


Ich hatte irgendwas von schlechtem Wetter am Woend gehört – Dirk redete was von Sonne und 8 Grad die er nebenbei irgendwie gehört zu haben glaubte … als ich heute morgen raus gucke, ist der Himmel blau und die Sonne scheint bei jetzt aktuell 9,7 Grad. Also: Sonnenbrillen-Laufwetter !!

Unser Samstagsrunde mit zwei schnellen Kilometern und dem fotofähigen Handy, hat einfach nur Spaß gemacht ...

Dienstag, 3. März 2009

Das war der Febuar 2009

01/2009

Wo ist er denn hin, der Februar? Irgendwie habe ich sein Ende verpasst, vielleicht auch weil es ein blödes Ende ist … alles nicht ganz einfach aktuell und trotzdem soll es einen kleinen Lauf-Rückblick geben.

Fakt ist das ich 14 mal meine Schühchen geschnürt habe, ein mal in dem Sturm gelaufen bin, ein anderes mal bei Sonnenschein und der längste Sonntagslauf war über 12,1 Kilometer. Eigentlich sollten es 13 werden, aber da kam mir Frau Schienbein und das Fräulein Wade in die Quere. Die beiden guten Damen sind immer noch sehr pienzig – so wie Frauen nun mal eben sind wenn man ihnen nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt. Stattdessen habe ich 13 Kilometer auf dem Crosstrainer verbracht, welche aber bei meinen 117,06 Feburarkilometern natürlich nicht mitgezählt werden dürfen. Dafür das der Monat verhältnismäßig kurz war und ich zum Ende eher kürzer oder nicht gelaufen bin, ist die Zahl für meine Verhältnisse ganz anständig.

Wie es weiter gehen wird, wird sich zeigen … aber es wird weiter gehen!

Dienstag, 24. Februar 2009

das magische Tipp-Tapp

Nur kurz vorweg: Aus der Füllung meines schlimmen Zahnes fehlt etwas, DEM Zahnarzt ist die Praxis abgebrannt und ich habe Zahnarztangst, das ich kein Spaß, absolut nicht!

Entgegen meiner Crosstrainer-Schienbeinschon-Woche musste ich heute raus und laufen, abschalten, mich ausschalten … das Schienbein motzt, erkennte dann aber die Notwenigkeit dieses Laufes und gab Ruhe. Der Puls von Beginn an viel zu hoch, ich komme nicht zur Ruhe, renne viel zu schnell los und dann irgendwann merke ich endlich mein Tipp-Tapp, tipp-tapp, tipp-tapp, tipp-tapp und finde meine ersehnte Ruhe im Tipp-Tapp meiner Schritte. Es ist dunkel, ich laufe wahllos durch den Ort, tipp-tapp, tipp-tapp, tipp-tapp ... leere Straßen nur Cassandra Stimme ganz leise in meinem Ohr und mein tipp-tapp, tipp-tapp, tipp-tapp ... einen Schritte nach dem nächsten und es geht mir besser. Tipp-tapp, tipp-tapp, tipp-tapp und ja, ich laufe und es ist gut, mir geht es gut und ich habe beinahe Angst stehen zu bleiben. Aber ich bleibe nach guten 6 dann doch stehen, dem Schienbein zuliebe und trotzdem geht es mir noch besser. Es hat mir geholfen, ich bin ruhig und bin auf andere Gedanken gekommen.

Danke das ich laufen kann auch wenn es mit einigen Zipperlein verbunden ist !!

Sonntag, 22. Februar 2009

nein, nicht gelaufen

Nein, ich trage heute keine Kilometer ein, schließlich bin ich auch keine gelaufen …
Warum?? Weil es die letzte Zeit mal wieder (zu) gut lief und ich scheinbar einen Dämpfer dafür bekommen sollte. Nein, meinen Füßen insbesondere den Zehen geht es hervorragend. Schon länger merke ich, das da in meiner Wade (natürlich die linke) etwas ist und seit Donnerstag nun auch ganz sicher mein Schienbein (auch links) so das ich Donnerstag schon lief-hinkte und meine Runde abkürzte um auf dem schnellsten Weg nach Hause zu kommen. Freitag war Ruhetag und Samstag sind wir zusammen unser 7-Kilometerrunde gelaufen – die gingen, der Schmerz kam und ging irgendwann auch wieder und auch hinterher ging es der Wade nicht ganz schlecht, aber auch nicht gut genug. Heute sollten es eigentlich 13 Kilometer werden, aber läuft Pienznäschen mit Schmerzen so gut und was kann dann noch weiter kaputt gehen? Hin- und herüberlegt, nochmal 7 Kilometer, ungeplanten Ruhetag oder doch einfach die 13 laufen … ne, vernünftig bin ich nicht –aber ein Schisser! So bin ich schweren Herzens nicht gelaufen. Es war heute grau, regnerisch und einfach nur bäh und dieses nicht laufen hat mir zusätzlich nicht gut getan. Also ab ins Studio zu meinem Retter in der Not den Crosstrainer. Rechne, rechne, rechne: für 13 Kilometer bräuchte ich 1,5 Stunden – also 90 Minuten Crosstrainer. Das diese unheimlich lang erscheinen können ist klar, aber mit Musik lässt sich alles überbrücken und wenigstens kommt mein neuer I-Pod zum Einsatz. Wenn ich lauf, gibt es soviel zu gucken und die Zeit vergeht beinahe wie im Flug und auf diesem Ding so gar nicht, die Digitalanzeige blink vor sich hin, jeder Sekunde wird gezählt und trotzdem vergeht die Zeit nicht. In dem Studio gibt es keinen Fernseher, weil die Betreiber der Meinung sind das man sich auf den Sport konzentrieren soll und nicht ablenken lassen sollte und so blättere ich etwas im Stern, weiß nun mit gemischten Gefühlen alles über künstliche Befruchtung und irgendwann sind die 90 Minuten rum … geschwitzt habe ich wie verrückt, die Dusche tut gut und ich fühl mich wenigsten geschafft. Laufen ist anders, laufen it definitiv toller aber der Crosstrainer ist immer noch toller als nichts zu tun.

Ja, ich will nun hören das es eine gute Entscheidung war!

Sonntag, 15. Februar 2009

Hundelauf

Grundsätzlich bin ich Hunden gegenüber sehr vorsichtig, erst recht nach meiner Begegnung mit Hugo der mich knurrend und bellend am Brückengeländer in Schacht hielt. Man könnte auch sagen das ich Angst vor Hunden habe, bei jeder Begegnung mit einem beobachte ich den selben sehr misstrauisch und bleibe öfter lieber stehen als weiter zu laufen und manchmal ändere ich auch kurzfristig meine Strecke wenn ich einen ohne Besitzer sehe.
Heute waren viele unterwegs und irgendwann viel mir auf, das die heutigen Hunde alle sehr unterhaltsam waren. Die ersten beiden sind ein kleiner und ein etwas größere kleiner weiße Strubbelchen die auf dem Weg rumschnüffeln und mich anschauen als hätten sie noch nie einen laufenden Menschen gesehen. Der nächste der mir bewusst auffällt ist ein bernadinergroßer der mit zwei Radfahrer unterwegs ist. Beide fahren sehr langsam und so nähere ich mich selbst in meinem schneckentempo langsam … an der Autobahnbrücke überhole ich dann die eine Radfahrerin und oben auf der Brücke dreht der große Kerl, mit seinem nicht gerade kleinen Stock im Maul sich immer wieder um und schaut wo sein Frauchen bleibt. Mir geht das Herz über und ich laufe weiter, die nächsten drei Kilometer werden der Hund und ich “zusammen“ laufen. Seine Besitzer fahren voraus und er muss an jedem Baum schnüffeln, so überhole ich ihn immer wieder, kurz danach rennt er an mir vorbei um dann wieder stehen zu bleiben … dies wiederholt sich immer wieder und der Kerl gefällt mir trotz seiner Größe unheimlich. Die nächsten beiden sind zwei mittelgroße, hübsche Tiere die sich immer wieder necken (ich vermute das dieses ruppige noch spielen ist) und so über den Weg hüpfen … auch sie begleiten mich bestimmt einen Kilometer. An mehrere „unspektakulären“ Hunden komme ich noch vorbei bis die nächste Highlight-Begegnung ansteht. Ein Mann, ein definitiv übergewichtiger Hund an der Leine, ich grüße den Mann nett und in dem Moment springt Pfiffi an der Leine auf mich zu – die Leine hält, der Mann zieht seinen Hund zurück und entschuldigt sich. Als Abschluss sehe ich dann noch den mittelgroßen Wuschel und den kleinen Mops samt ihren Frauchens. Die Damen klönen, der mittelgroße schnüffelt durch die Gegend und der kleine rennt ihm hinterher, schnüffelt überall wo sein großer Freund auch war und wuselt ihm immer zwischen den Beinen rum, das ist ein genialer Anblick und lässt meine Erschöpften und schmerzenden Beine die letzten Meter mit einem Lächeln auf den Lippen vergessen. 12 Kilometer, interessante Hunde gesehen und die Erkenntnis erlangt das nicht alle Hunde es auf meine Waden abgesehen haben – trotzdem bleibe ich schüchtern und vorsichtig.

Donnerstag, 12. Februar 2009

Sonne, Sonne und noch mehr Sonne ...

... es ist egal ob ich morgens zur Arbeit fuhr und der Himmel rot-orange leuchtete, vormittags aus dem Fenster sah, mittags raus ging: Sonne, Sonne, strahlend blauer Himmel und noch mehr Sonne und Sonne. Selbstverständlich war es nachmittags genauso und auch als ich deswegen extra früh das Büro verließ ebenso, genauso als ich eine Stunde später heraus trat: Sonne und strahlender Himmel! Fräulein Forerunnerchen findet umgehend Satteliten die mit ihr flirten und sonnt sich über protzig über meinem Jackenärmel und los geht es. Es ist nicht warm, aber ich bin passend angezogen und die Helligkeit der Sonne ist einfach Droge pur ... so laufe ich mit der nun langsam untergehenden Sonne vor mich hin und es läuft sich auch heute wieder wunderbar leicht und das ganz ohne Wind. So schön es auch im Regen und Sturm war, so schön ist es auch heute mit der Sonne – das komplette Gegenteil und nicht minder schön, einfach nur herrlich! Heute reicht nach dem Laufen eine Dusche um mich gut zu fühlen und die warme Badewanne hat frei.

Dienstag, 10. Februar 2009

Regen, Regen und noch mehr Regen ...

... es ist egal ob ich morgens aus dem Haus ging, vormittags aus dem Fenster sah, mittags verzichtete raus zu gehen: Regen, Regen, Grau, noch mehr Regen und Sturm und natürlich mehr Regen. Selbstverständlich war es nachmittags genauso und als ich das Büro verließ ebenso, genauso als ich eine Stunde später heraus trat: Regen, aber nun auch noch Dunkelheit und plötzlich Schneeregen! Egal, „Wir sind ja nicht aus Zucker“, „Der meiste Regen geht daneben“ und nicht zu vergessen „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ … hach, wie oft ich diese Sprüche wohl schon gehört habe? Aber es stimmt, also raus!! Fräulein Forerunnerchen sucht verzweifelt um dann im trockenen Ärmel verschwinden zu können und dann geht es los. Zack, die erste Pfütze ist meine, keine 20 Meter gelaufen und der linke Fuß ist bereits nass. Es stürmt, aber das stört mich nicht – ich mag das und denke an Margitta und ihre Ostsee und laufe vor mich hin. Der eiskalte Schneeregen beißt manchmal im Gesicht, das atmen bei einer Böe die mich frontal erwischt fällt schwer und die nächste eine Kurve weiter schiebt mich förmlich voran ... ich fühle mich leicht, locker und es läuft einfach. Ohne ständig zu gucken, weil ja Fräulein Forerunnerchen nicht nasswerden mag ziehe ich meine Kreis und Bögen im Ort und habe die Kraft den letzten Kilometer mit größeren Schritten zurück zu legen. Gute neun Kilometer sind so zusammen gekommen, einfach so ohne größere Anstrengungen -
Wind, Wetter, Regen ... wenn ich laufe ist das herrlich, wenn ich im Büro sitze und die graue Suppe sehe, dann ist das so überhaupt nicht einladend. Auch wenn es schön war: ich will Sommer und dann einen wunderbaren Sommerregen!

Samstag, 31. Januar 2009

Das war der Januar 2009

Mir ist danach einen Monats-Rückblick zu schreiben, also tue ich es einfach und halte somit fest, wie es im Januar gelaufen ist.
Ja und wie war er denn nun, der Januar? Begonnen hat er so naja, der Mitte war blöd und zum Schluss wurde er nochmal richtig toll!
17 mal habe ich meine Schuhe geschnürt und bin aufgebrochen … aufgebrochen zum abschalten, durchatmen und manchmal zum auspowern und immer zum laufen. Der kürzeste Lauf endete nach 1,2 Kilometern wegen dem frisch angehauenden Zeh und der längste war auch „nur“ 11,36 Kilometer lang. Der Januar war nicht ganz rund, erst hingen dicke dunkle Wolken am Himmel und als ich diesen davonlaufen konnte, da haute ich mir die Zehe lila. Nach einer guten Woche Laufpause ging es dann, wenn auch nicht ganz schmerzfrei weiter und wurde die letzte Woche nochmal richtig schön mit drei gemeinsamen Läufen quer durch die heimischen Felder, welch schöner Abschluss. So sind es dann doch 120,29 Kilometer geworden, die mich hoffnungsvoll und trotzdem ohne Erwartungen in den Februar starten lassen.

Dienstag, 27. Januar 2009

Corsslauf

Was ist das überhaupt genau … für mich war es heute einer mit Matsch, einem Berg, Eispfützen, Tieren und viel Feld um uns herum.
Ergänzung: Was ein "Corsslauf" ist weiß ich wirklich nicht, ich meinte ja auch den Crosslauf;)

Während ich heute auf der Treppe saß und meine Schuhe schnürte übernahm Dirk schon mal das Satteliten suchen und da kam mir plötzlich die Idee: mal eine andere Strecke zu laufen, den langen Berg (was sicherlich Definiionssache ist - ich komme von platten Land) beim Sportplatz hoch und dann irgendwie durch die Felder wieder zurück … Los geht’s, nach ca. 1,5 Kilometern geht es bergauf, dies geht erstaunlich gut, zwar nicht schnell aber wir schaffen es laufend hoch. Ein paar Rehe begleitet uns ein Stück, laufen vor „warten“ auf uns um dann wieder etwas vor zu laufen … ebenso sitzen in den Feldern immer mal wieder dieser großen Hasen. Oben angekommen steht die heute vereinsamte Picknickbank, wir halten nicht an sondern laufen weiter, die Atmung wird wieder ruhiger und es läuft. Jetzt wird der Weg matschig und uneben, immer größere Löcher und gefrorene Pfützen, ein wenig Slalom, wir laufen nur noch hinter einander … dann wird der Weg wieder breiter und geteert und wir begegnen einem Mann, der seinen knurrenden und bellenden Hund nur mit viel Mühe festhalten kann, der mag uns nicht und ich bin froh als wir immer weiter weg kommen. Ab da beginne ich nicht mehr um die gefroreren Pfützen herum zu hüpfen sondern teste die Eisstabilität und freue mich wie blöde wenn es unter mir kracht - eigentlich warten wir beide immer nur darauf das ich nasse Füsse habe und ich denke an Margitta die Ihre Muscheln krachen lässt. Kurz darauf wird es wieder matschig und uneben, es macht Spaß und zu meiner eigenen Überraschung unterhalten wir uns immer mal wieder etwas (das wär früher bei mir undenkbar beim laufen gewesen und heute klappt es gut) und stellen fest, das wir doch weiter weg sind als gedacht. Trotzdem laufen wir die Runde zu Ende, nehmen zum Schluss einen fremden Weg und landen nochmal richtig im Matsch, es ist so rutschig das mir bei jedem Schritt die Füße wegrutschen und kostet nochmal richtig Kraft, dafür sehen wir noch zwei Fischreiher. Nach guten und herrlichen 67 Minuten und 9,8 Kilometern sind wir matschig und glücklich und mit trockenen Füßen wieder zu Hause. Das hat einfach nur Spaß gemacht, dieses zusammen Laufen, die Strecke und das es doch so „leicht“ sich lief. Urlaub ist toll, laufen im Urlaub noch toller!!!



Die Zehe, ja denen geht es immer besser und ich verschone sie aktuell noch mit neuen Kollisionen – was der Rest vom Fuß macht, da hoffe ich einfach auf die Einlagen.

Samstag, 24. Januar 2009

Es läuft in Zürich

Als wir heute Vormittag am See spazieren sehen wir mehrere Läufer … den Tag verbringen wir zum Großteil in der Altstadt, bummeln und finden auch hier einen Stabucks (scheinbar kann ich nicht ohne) und gucken, gucken und gucken noch mehr an. Gemütlich und urig ist die Altstadt und in der Stadt gibt es Wasser, welches mich an die Fleete in Hamburg erinnert – schön ist Zürich. Es gibt hier verdammt süße und leckere Pralinen, ne, baiserteigähnliches Gebäck, Mouse und dann Creme und wieder Mouse und dann wieder dieses Gebäck. Irre süß und in so putzig praktischen Mundformat.

Also sind wir gut gedopt und wissen nun das nur zwei der Sorten neben süß wirklich schmecken aals wir loslaufen. Vorher stehen wir vor dem Hotel und warten bis der Forerunner merkt das er in der Schweiz ist und bereit ist mit schweitzer Satteliten zu kommunizieren. In dieser Zeit kommen wieder die Zweifel was der Zeh sagen wird – ne beide Zehen, denn gestern Vormittag, der Küchentisch und mein linker Zeh: ZACK und AUA! Es mag keiner für möglich halten, es mag sich gerne jeder gegen die Stirn schlagen und sich seinen Teil denken ... gerne, er hat recht!! Wahrscheinlich breche ich mir morgen noch einen Finger damit dann alle guten Dinge drei ergeben können?! Ich kann schon nur noch unfassbar drüber lachen!! Satteliten sind geortet und ab geht es zum See, 600 Meter bergab und es läuft und die Zehe ertragen es mit Fassung … aufgrund der Zehenunsicherheit wollen wir nach 3 Kilometer umkehren, umdrehen tun wir dann auch nach 3,5 Kilometern und sind für meine Verhältnisse „schnell“. Jetzt nicht mehr langsamer werden, es ist anstrengend aber es geht, es läuft – neben uns der See, viele Spaziergänger und Läufer und wir mitten drin – das tut gut! Die Zehe können nur noch besser werden und mir geht es gut!

Mittwoch, 21. Januar 2009

Orthopäde, Heidelberg und Crosstrainer

Das alles und die Sonne scheint am Himmel und mir geht es gut!
Irgendwie weiß ich nicht ob es mich freuen oder egal sein sollte oder gar mich besorgen sollte?! Ich war einfach nur unausgeglichen und überlaunig ohne Bewegung und nach dem Crosstrainer, da geht es mir gut, einmal ausgepowert und gut ist – in der Not beinahe wie laufen. Das kann auch nicht gut sein …

Wo fange ich heute sonst noch an?! Der Besuch beim Orthopäden war wenig bis gar nicht hilfreich, aber das hatte ich bereits befürchtet. Mein angehauenen Zeh ist nun getapet, seine Prognose dazu sind 14 Tage bis der größte Schmerz vorbei ist, ich darf laufen, wenn ich den Schmerz aushalte (er glaubt nicht das ich dies kann) und damit nichts kaputt machen. Nun aber zu meinem lieben linken Füßlein: dazu fiel ihm nicht viel ein! Er hat geultraschallt und nichts feststellen können was auf einen Bruch hindeuten würde und ein mobiles Fußgewölbe festgestellt sowie einen Knick-Senk-Fuß was alles nicht toll, aber auch nicht katastrophal nach ihm ist. Zu meiner linksanfälligkeit hat er nichts gesagt bzw. wollte er nicht wirklich eingehen, dann noch schell eine Fußdruckmessung, einen Termin zum Einlagen verordnen und ich stand wieder vor der Tür. Keine Ahnung was ich hören wollte … ich weiß auch nicht ob mich das alles weiter bringt, doch es ist nichts schlimmes und nun ruhen meine Hoffnungen auf Einlagen und meiner Fähigkeit den Schmerz auszuhalten und möglichst bald wieder laufen zu können.
Die letzten Tage hab ich mir ganz tapfer eingeredet das ich jetzt aktuell eine Regenerationswoche machen – blöd nur das das bedeuten würde das die morgen rum ist. Aber wenn es nicht geht, dann geht es nicht, blöd!

Die Ausstellung Körperwelten ist aktuell in Heildelberg und so sind wir heute auf nach Heildelberg. Es ist definitiv super interessant, toll gemacht und trotzdem irgendwie auch … diese ganzen Körper und trotzdem überwiegt das Positive und Interessante. Danach sind wir noch ein wenig durch eine wunderschöne mit ihrem eigenem Scharm Altstadt spaziert oder gehumpelt und direkt in ein Starbuks gestolpert. In Heidelberg hat sich die Sonne leider nicht blicken lassen.

Wieder zu Hause ging es dann nicht mehr, dieses mit garkeinem Zeh zu wackeln musste behoben werden, also Tasche geschnappt und ab ins Studio. Gerätewackeln ist zehschonend und dann blinzelte der Crosstrainer immer so verführerisch in meine Richtung. Also haben ich mich vorsichtig drauf gestellt mit wenig Steigung und etwas Widerstand und dann ging es los. Nach 50 Minuten ist es gut, klebrig und glücklich steige ich von dem Ding runter. Jetzt geht es mir gut und alles wird gut!

Sonntag, 18. Januar 2009

Wahlsonntag

Welch Ohmen: Regen, Regen und noch mehr Regen und der Himmel kennt heute nur die Farbe des tristen Graus!

Sonntag, „langer“ Lauf im Regen, im Grau … müde bin ich, nicht ganz fit und mein Fuß ist auch nicht gut - gestern bin ich schon nicht gelaufen weil der linke Fuß wieder so meuterte. Aber heute ist alles egal, heute will ich trotz allem raus. Irgendwann heute mittag renne ich dann gegen das Bett mit meinem Zeh, ich höre die Englein und als ich dann eine Stunde später laufen will, tut der Zeh immer noch arg weh, hat wohl auch geblutet … ich quäl mich in eine Socke und die Schuhe, laufe wenige Schritte, hoffe und lauf-humple weiter, nach ein paar Meter ist klar das es nicht geht – ich humple zurück, kühle nun und frag mich warum ich immer überall gegen rennen muss? Das Bett ist nicht mal neu, ich habe schon öfter mit dem Bett-Bein Berührungen ausgetauscht – dieses Mal es wohl etwas heftiger.
Jetzt wollen beide Füße nicht mehr, der rechte hat eine kleinen nun dicken Zeh und der linke, der hat gleich mehrere Probleme. Schön, das ich jetzt Urlaub habe und ganz viel laufen wollte!

Alles wird gut, Mittwoch habe ich eh einen Termin beim Orthopäden!
Bis dahin scheint vielleicht wieder die Sonne, zumindest ein wenig und ich habe mich mit meinem neuen Pony angefreundet!

Sonntag, 11. Januar 2009

Schnee von gestern



Da es ja nun irgendwann bald soweit sein wird, das der Schnee „Schnee von gestern“ ist, bin ich heute mit dem Handy los. Was für ein Stress … normal laufe ich und sehe irgendwas und denke mir, wenn ich jetzt bloß eine Kamera mit hätte. Zwar habe ich meistens mein Handy dabei, welches aber nicht in der Lage ist halbwegs verwertbare Fotos zu machen. Da meine Kamera auch nicht lauffähig ist bin ich heute also mit Dirks Handy los. Es strengt mich an bzw. bringt mich durcheinander und aus meinem Rhythmus, dieses Stehenbleiben, knipsen und weiter - perfektioniert habe ich es dann irgendwann indem ich bereits während des Laufens das Handy schon aus meiner Jackentasche puhlte und dann nur kurz stehen bleiben musste. Zumal mir beim Stehenbleiben dann doch sehr schell kalt wurde – was bei immer noch minus 4 Grad in der strahlenden Sonne wohl nicht zu verwunderlich. Nebenbei habe ich dann noch irgendwie einen Anruf getätigt von dem ich nichts wusste und doch noch ein paar Fotos gemacht. Leider sieht man das Glitzern des Schnees so überhaupt nicht – das ärgert mich immens, denn neben der herrlichen Sonne war der glitzernde Schnee das wirklich tolle heute. Naja und nach der vierten Fotopause hatte ich dann auch keine Lust mehr und bin einfach nur noch gelaufen.





Geworden sind es dann heute gute 11 Kilometer, ziemlich entspannt neben der Fotoanspannung - bei herrlichem Wetter, strahlender Sonne und glitzerndem Schnee !!

Montag, 5. Januar 2009

kleiner Schnee-Lauf

Heute morgen war plötzlich alles weiß!! Den lieben langen Tag über schneite es immer wieder ein wenig vor sich hin, aber nicht mehr all zu viel – den ganzen Tag lebte in mir die kleine Panik das der Schnee genauso schnell wieder verschwinden könnte wie er doch gekommen war. Ich will doch mal im Schnee laufen und auf dem Wettermann aus dem Radio mag ich mich nicht verlassen.

Als ich nach Hause fahre, liegt immer noch eine dicke weiße Decke auf der Landschaft und es kribbelt so sehr in meinen Füßen.

Nein, Samstag und Sonntag bin ich schon gelaufen – heute ist Ruhetag und außerdem gibt mein Zeh immer noch keine Ruhe. Außerdem laufe ich alleine nicht im Dunklen bzw. nur im Ort und da sind viele Straßen salzbehandelt und die weiße Pracht musste längst weichen (was mich als Autofahrer auch nicht unbedingt unglücklich macht). Zu Hause wird das Kribbeln beinahe unerträglich. Ich greife zum Hörer „Schaaaatz, kommst Du heute ein wenig früher? Nur eine kleine Runde durch den Schnee, zum Schützenhaus und durch den Park zurück – kleine feine weiße drei Kilometerchen?“ und weil er es mir nicht abschlagen kann ging es dann so weiter:

21.30 Uhr Ortszeit, -4 Grad zeigt das Thermometer auf dem geschützen Balkon, gut eingepackt und volle Vorfreude treten wir in die weiße Pracht hinaus. Nach einigen Metern sind wir in den Feldern und obwohl es dunkel ist, ist es hell, der Schnee leuchtet weiß - es ist wie gedämpft, es knartscht bei jedem Schritt und trotzdem ist es sonst beinahe still. Ich muss meine Mütze ein wenig lüften um die Winterruhe hören zu können und nehme dafür gerne die kalten Ohren in Kauf. In einer andere Welt und trotzdem der alten laufen wir dahin. Der Schnee liegt teilweise sehr lose, ich hinterlasse meinen Fußabdruck im Pulverschnee – ich war hier und es war schön! Leicht läuft es, manchmal schlittere ich etwas und so laufe ich vorsichtiger als sonst, es ist anders anstrengend und trotzdem läuft es sich beschwingt durch die dunkle weiße Nacht. Der Spaß ist schnell vorbei, 20 Minuten und wir sind wieder zu Hause, die Kartoffelpuffer kamen heiß aus der Pfanne und dazu gab es leckeres Apfelzimtmuss, mhhhhhh!

Winter, ich finde Dich toll!!!

Donnerstag, 1. Januar 2009

Willkommen in 2009

Uff, wieder ein Jahr geschafft und noch mehr uff, wieder eines vergangen.

Alles neu, alles anderes und doch alles wie bisher … nur einer ist nicht mehr da !!

Eigentlich wollte ich einen kleinen Rückblick schreiben, denn wenn ich still zurück blickte, dann kam unterm Strich für 2008 ein positives Ergebnis raus. Jetzt sieht es irgendwie anders aus … sein Kampf ist vorbei, er ist gegangen bevor das neue Jahr begonnen hat.

Alles wird nebensächlich?! Leben und Gesundheit, das ist was zählt, das wird schmerzlich bewusst und deswegen habe ich nur einen Wunsch für alle: Gesundheit!!

Trotzdem, 2008 hat sich viel verändert, viel getan und doch waren diese eigentlich großen Veränderungen dann irgendwie eher schleichend und still.
Blick voraus?! Es stehen Entscheidungen an … und sportlich (hui, dieses Wort aus meinem Mund in Verbindung mit mir – das ist immer noch ein wenig fremd) will ich nur laufen, laufen und laufen – soviel wie geht, soviel wie nicht weh tut, wie sich zeitlich vereinbaren lässt und mir gut tut und ich würde lügen wenn ich nicht die 10 Kilometer unter 60 Minuten schaffen wollte.
Tja, auf ins neue Jahr, bewusst erleben und genießen und aufpassen … Kontakte pflegen ...

Nachdem wir von Dirks Eltern nach Hause kommen, muss ich durchatmen, ich bin müde und muss raus. Zusammen sind wir dann noch eine Runde in der klirrenden Kälte gelaufen … abschalten, nicht mehr denken müssen, nicht mehr verstehen müssen oder wollen – einen Schritt vor den anderen setzten, immer weiter in die kalten Nacht (oder Abend), tapp-tapp-tapp-tapp, ruhig atmen und weiter laufen, immer tapp-tapp-tapp, den gleichmäßigen Atmen neben sich hören, die Schatten bei jeder Laterne überholen lassen und dann im Nichts verschwinden lassen – bis zur nächsten Laterne. Immer weiter, tapp-tapp-tapp-tapp bis der Kopf leer wird – dafür reichen bei mir ein paar wenige Minuten und dann laufen und laufen, bis es Zeit wird wieder einzukehren.
Es tat einfach nur gut, unheimlich gut – Danke, das ich laufen kann !!

Sonntag, 28. Dezember 2008

30. Spiridon-Silvesterlauf

30. Spiridon-Silvesterlauf und unser erster Silvesterlauf! Die Geschichte ist kurz erzählt, es lief nicht optimal, die Streusel vom Streuselkuchen waren dafür umso leckerer und trotzdem war es ein Erlebnis wert.

vor dem Lauf


nach dem Lauf:


Wir stehen auf, sind relativ ausgeschlafen und ein wenig aufgeregt. Als ich dusche wird mir plötzlich schwindelig, ich schaffe es noch mich selber hinzulegen und dann geht es wieder, aber so ganz optimal geht es mir nicht. Das ist bestimmt die Aufregung, ich war immer eine Prüfungspanikerin und das kommt heute durch. Meiner Mama verspreche ich hoch und heilig das wenn es nicht geht, das ich dann auch nicht laufe oder weiter laufe. Nach dem Frühstücken geht es nir aber normal und wir machen uns zusammen auf den Weg. Angekommen klappt alles wunderbar mit den Startnummern, dem Chip und überhaupt ist alles super organisiert. Es ist kalt draußen und die Sonne lacht vom Himmel, aber auch sie will nicht mehr richtig wärmen. Der erste Startschuss für die Elite, dann kommen die ganz schnellen, dann die nächsten und dann die mit einer Stunde und mehr – also wir. Es wird runter gezählt, ein letzter Kuß und auf geht es. Es geht abwärts und mir wird bewusst das wir das zum Schuss auch wieder hoch müssen und schwups ist das der erste Kilometer in 6.08 Minuten vorbei. Ich laufe und laufe, hänge mich an eine Frau und ihren Begleiter – er ist süß, er baut sie immer wieder auf, erklärt ihr das sie gut in der Zeit liegen, zeigt ihr die Innenbahn und ich lasse mich heimlich von ihm mit aufbauen. Es ist anstrengend, aber es geht gut und so sind der zweite Kilometer in 6.14 Minuten und der dritte Kilometer wieder in 6.08 Minuten geschafft. Leichte Steitenstiche ärgern mich und ich konzentriere mich gleichmäßig zu atmen und so vergehen sie wieder. Der 4. Kilometer vergeht in 6.18 Minuten und der 5. Kilometer in 6.03 Minuten. Ungefähr jetzt beginnt glaube ich das Unheil seien Lauf zu nehmen: die Frau bremst den Mann, sie möchte etwas langsamer laufen und obwohl ich auch schon sehr deutlich die Anstrengung spüre verlangsame ich nicht und hänge mich an ein andere Pärchen in schwarz. Das funktioniert auch ganz gut – zwischenzeitlich geht es beinahe nur noch bergauf und Kilometer 6. ist in 6.13 Minuten und auch Kilometer 7. in 6.12 Minuten geschafft. Es ist anstrengend, aber jetzt ja abzusehen und dann kommt eine heftige Steigung und danach geht nichts mehr! Ich will nicht gehen – bei jedem Gehenden den ich überholt habe, habe ich mir immer wieder vorgenommen niemals nie zu gehen und auch wenn ich langsam laufen muss, aber nicht gehen – muss dann aber gehen weil mir schwindelig wird. Dirk überholt mich kurz danach, will stehen bleiben und ich schicke ihn weiter: wenigstens einer soll es schaffen. Ich gehe und gehe, zügig und trotzdem werde ich laufend überholt, das ist deprimierend, das ist erniedrigend und trotzdem bleibt mir nichts anderes übrig ... nach ca. 300 Meter versuche ich wieder zu laufen, breche wieder ab und gehe weiter um dann irgendwann doch weiter zu laufen. So zeigt der Forerunner den 8. Kilometer mit 6.53 Minuten an. Enttäuscht von mir selber laufe ich weiter vor mich hin, überhole ein paar von denen die mich bei meiner Gehpause überholt haben und so schaffe ich den 9. Kilometer in 6.34 Minuten und dann sind es nur noch 1.000 Meter bis zum Ziel. Blöd nur das es diese 1.000 Meter meist bergauf geht und nicht wie beim Start bergab, so laufe ich und laufe, versuche etwas anzuziehen und als es nach meinem Forerunner nur noch 500 Meter sind, renne ich wie es eben noch geht und so schaffe ich den letzten in 6.04 Minuten und die letzten 63 Meter in 17 Sekunden. Mein Forerunner stoppe ich bei 1 Stunde 3 Minuten und 8 Sekunden!! Total fertig und kaputt gehe ich an meiner Ma vorbei direkt zu den Getränke, kann dort Dirk ausmachen und trinke noch den noch nie als so köstlich empfundenen Zitronentee, haue mir die Steusel von einem Stück Streuselkuchen rein und dann sieht die Welt schon wieder besser aus – sehr viel besser.

Offiziell klingt das ganze dann so:
wurde nachträglich aus anonymisierungsgründen gelöscht

Warum und Wieso es nicht so lief wie es hätte laufen sollen, das weiß ich nicht – eine Mischung aus Aufregung und der falsche Tag vielleicht? Fakt ist das ich nicht letzte geworden bin und mein ursprüngliches Ziel von 65 Minuten unterboten habe und das ich ein Ziel für 2009 habe! Trotzdem wären 5 Sekunden schneller schöner gewesen !!

Samstag, 27. Dezember 2008

Die große Frage zum Silvesterlauf

Morgen ist es nun soweit, der Silvesterlauf! Lange darauf gewartet, viel überlegt und gerechnet und irgendwie dann doch auch trainiert. Unsicher und ein wenig aufgeregt sitze ich nun hier mit der Frage aller Fragen: wie schnell/langsam werde/kann/will ich sein? Ein Tempogefühl habe ich nicht wirklich, so überhaupt nicht – dafür aber doch irgendwie sowas wie Ehrgeiz. Wenn ich dem Trainingsplan glaube, dann sollte es mir in 60 Minuten möglich sein – dies halte ich aber für absolut ausgeschlossen weil ich nie und nimmer so schnell laufen kann, zumindest nicht über diese Strecke. Vier Intervalle je 1000 Meter in 5.50 und ich bin total fertig und kaputt und da waren immer noch 400 Meter Erholungsschlapppausen dazwischen. Dirk dagegen ist der Überzeugung das ich es mir nur zutrauen müsste und es versuchen soll. Ein wenig Recht hat er bestimmt, ich laufe lieber langsamer und bin mir sicher das ich ankomme und trau mich nicht etwas zu riskieren. Zumindest haben mir am Donnerstag meine 6 Kilometer mit 5 Steigerungen Mut gemacht, denn es kam ein Schnitt von 6.31 heraus und das bei einem für mich sehr niedrigen Puls, das macht mir Mut und die Vorfreude kommt durch.
Die Frage bleibt! Noch habe ich ja ein wenig Zeit zum rätseln …
Beantworten werde nur ich sie mir können, entscheiden muss ich mich spätestens 5 Minuten vor dem Start und dann laufen, laufen, laufen ...

Sonntag, 21. Dezember 2008

Bald ist es soweit!

Langsam aber sicher sieht der Adventskalender gerupft aus – lediglich drei Geschenke warten noch auf ihren großen Moment. Die Geschenke sind ausgewählt, besorgt und warten noch auf ihre Verpackung (hach, ich liebe es einzupacken). Die Wohnung ist ein wenig weihnachtlich dekoriert, neue Kugeln sind gekauft (dieses Jahr soll er mal braun sein – also die Kugeln) und der Baum wartet gefangen in seinem Netzt auf seinen großen Einsatz. Die Kekse sind frisch vom Bäcker gekauft und leider nicht selbst gebacken, das Rezept für die Gans liegt auch parat (das wird dann am 1. Feiertag die große Premiere – wenigstens kann es mir nicht nicht schmecken weil ich sie eh nicht essen werden) und die Kartoffeln für den Kartoffelsalat ruhen im dunklen Verließ. Alles ist soweit im Plan, in der Zeit und Weihnachten kann kommen …

Auch Champagner hat es über sich ergehen lassen von zwei Kügelchen geziert zu werden – es gefiel ihr nicht sonderlich und so ist sie wieder kugelos glücklich.

Es sind für mich nur noch zwei Arbeitstage, zwei Mal muss das Duracellhäschen noch trommeln und dann kann vorerst Ruhe einkehren. Am 23.12. um 17.00 Uhr werden meine Eltern aus dem Zug steigen, voll bepackt und mit großer Widersehensfreude und dann kann Weihnachten endlich wirklich beginnen.
Spätestens wenn es am 24.12. Cafe gibt und sich alle chic für die Kirche machen, spätestens nach der Kirche ist es ruhig – zumindest in mir und Weihnachten ist da! Dann können auch laute Menschen kommen, dann ist Weihnachten!

Je näher Weihnachten rückt, desto näher rückt auch der Silvesterlauf und die Spannung steigt sowie die Zweifel wachsen … dazu dann aber nach Weihnachten mehr.

Sonntag, 14. Dezember 2008

1.000 Kilometer !!!

Geglaubt hätte ich es nie, glauben kann ich es auch nicht wirklich und nachgerechnet habe ich nun mehr als einmal: immer wieder komme ich auf 1.003,6 Kilometer in 2008!

Als ich irgendwann beschloss laufen zu wollen, war es einfach nur verdammt anstrengend ein paar Meter zu Laufen.
Als das Knie nicht wollte, war es einfach nur deprimierend nicht laufen zu können.
Als zig andere Maleschen kamen war es nur noch ärgerlich ...
Als ich zum Jahresanfang mir die die 720 Kilometer für 2008 vornahm, heimlich in Richtung der 800 Kilometer schielend, da war ich sehr sehr skeptisch dies jemals schaffen zu können.

Die letzten Wochen habe ich schon mal gerechnet und gehofft, ganz heimlich für mich … immer öfter gerechnet und irgendwann wurde es realistisch und als ich gestern mit Dirk lief, da fragte ich ihn nur an der Ampel ob er wüsste was in 300 Metern wäre? 300 Meter später lief ich den 1000 Kilometer, auf meinen eigenen Füßen, mit meinem eigenen Beinen samt Knien und mit meinem Kopf oben drauf – ja, unfassbar irgendwie. Alles was jetzt noch kommt ist eine „Zugabe“ und vor allem Wohlwollen von meinem linken Fuß-Problem-Zehchen.

Freitag, 5. Dezember 2008

verfluchter Trainingsplan

Gäähhhhhhn, ich sitze hier mit einem Kräutertee, einer Katze auf dem Schoss, bin saumüde und für meine Auf-den-letzten-Drücker-Mentalität noch sehr gut in der Zeit. Die besten Voraussetzungen um den Trainingsplan zu verfluchen – oder eher mich selber …? Die ersten zwei Wochen liefen super, ich konnte alles einhalten und schwebe beinahe und hatte einen riesen Spaß. Trotzdem war immer irgendwo in mir ein ungutes Gefühl, weil es zu gut lief … seit Montag ist das Gefühl zu einer absoluten Sicherheit geworden: mein Zeh war dick wie ein Würstchen und tat ach so weh – Planänderung!

Montag
Geplanter Ruhetag mit Gerätewackeln

Dienstag
Geplant gem. Plan: 60 Minuten (6,30 Schnitte - 9 Kilometer)
Undenkbar mit dem Zeh, ich fahre zum Abteilungsfrühstück eine Station mit der Straßenbahn um nicht laufen zu müssen – abends quäle ich mich und meinen Zeh 60 Minuten auf dem Crosstrainer und gebe meine Hoffnungen den Plan wieder aufnehmen zu können nicht auf.

Mittwoch
Geplanter Ruhetag mit Gerätewackeln

Donnerstag
Geplant gem. Plan: 6 Kilometer Tempolauf in 6,30 Minuten (inkl. Ein- und Auslaufen 11 Kilometer)
Ich überlege ernsthaft den Lauf von Samstag (50 Minuten, 7 Kilometer) Donnerstag abend zu versuchen – die Vernunft und Angst dann wieder einen ganz kaputten Zeh zu haben siegt. Auch 90 Minuten Crosstrainer können einen Lauf an der frischen Luft nicht ersetzten und die blöden Gedanken vertreiben … dem Zeh geht es deutlich besser und die Hoffnungen meinen Plan wieder aufnehmen zu können ist immer noch da (wie blöd!).

Heute, Samstag, Sonntag und Montag
Go2win – geplante lauffreie Tage obwohl der Plan 50 Minuten (7 Kilometer) und 100 Minuten (14 Kilometer) vorsieht. Tja, die hätte ich mir auch gut gegönnt wenn ich denn Dienstag und Donnerstag nach Plan gelaufen wäre (noch blöder!!).

Fazit: Ich kenne mich, ich kannte mich auch schon vorher – ich bin in dem Plan voll aufgegangen und entsprechend groß war dann auch die Enttäuschung. War alles abzusehen, Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung, alles wird gut und irgendwann werde ich die 10 unter 60 laufen, irgendwann – nur eben nicht Silvester. Eigentlich alles ein reines Luxusproblem, dazu noch selbst geschaffen - nix für ungut!
Trainingspläne können Pienznäschen ganz schön pienzig machen !!